Manche Wege lassen sich am besten zu zweit gehen.
In den Einzelstunden entsteht ein geschützter Raum, in dem Zeit ist – Zeit zum Ankommen, zum Spüren und zum Innehalten. Hier steht der Mensch mit seinem Atem im Mittelpunkt, so wie er oder sie gerade da ist.
In der Einzelarbeit kann individuell auf das eingegangen werden, was sich zeigt: körperliche Spannungen, innere Unruhe, Erschöpfung, Fragen nach Orientierung oder der Wunsch nach mehr Verbindung zum eigenen Körper. Der Atem wird dabei nicht trainiert oder korrigiert, sondern aufmerksam wahrgenommen. Schritt für Schritt darf er freier werden – im eigenen Rhythmus, ohne Druck und ohne Zielvorgaben.
Die Einzelstunde bietet Raum für Tiefe. In der ruhigen Begleitung wird sichtbar, wie eng Atem, Körperempfinden und innere Zustände miteinander verbunden sind. Oft genügt es, dem Atem zuzuhören, um Veränderungen anzustoßen: mehr Weite im Brustraum, ein Gefühl von Boden unter den Füßen, innere Klarheit oder einfach ein Moment des Stillwerdens.
Dabei geht es nicht darum, etwas „richtig“ zu machen. Vielmehr entsteht Vertrauen in das, was von selbst geschieht, wenn Aufmerksamkeit und Zeit vorhanden sind. Der Atem wird zum Wegweiser – nicht laut, nicht fordernd, sondern leise und zuverlässig.
Einzelstunden eignen sich sowohl für Menschen, die sich in einer herausfordernden Lebensphase befinden, als auch für jene, die ihre Wahrnehmung vertiefen und sich selbst besser kennenlernen möchten. Sie können unterstützend wirken bei Stress, psychosomatischen Beschwerden, Übergängen im Leben oder dem Wunsch nach innerer Sammlung.
Die Begegnung in der Einzelarbeit ist persönlich, achtsam und getragen von Respekt. Alles, was sich zeigt, darf da sein. Der Atem gibt den Takt vor – und manchmal reicht genau das, um wieder in Kontakt mit der eigenen Mitte zu kommen.
